Projekt: „EinSchritt vor - Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt"
„EinSchritt vor…“ ist ein Bildungs- und Beratungsprojekt mit dem Ziel der Interkulturellen Öffnung von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie kommunaler Verwaltungen.
In Fortbildungen werden Fachkräfte sowie junge Menschen in Ausbildung aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe befähigt, kulturelle und religiöse Vielfalt in ihren Einrichtungen bewusst zu gestalten. Neben einer persönlichen Sensibilisierung und Einstellungsveränderung der Teilnehmer_innen im Sinne einer Zunahme an Respekt und Empathie gegenüber Religionen wird eine diskriminierungs- und rassismuskritische Öffnung der teilnehmenden Einrichtungen vorangebracht. Auszubildende und Mitarbeiter_innen kommunaler Verwaltungen werden in ihrer Rolle als Repräsentant_innen der gesellschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen sensibilisiert und in Seminaren interkulturell geschult. Einen besonderen Fokus legt das Projekt „EinSchritt vor…“ auf die Auseinandersetzung mit den Themen „Antimuslimischer Rassismus“ und „Antisemitismus“. Dabei werden in längerfristigen Bildungsprozessen werden Seminareinheiten von Gast-Referent_innen mit muslimischem oder jüdischem Glauben gestaltet.
Das Projekt richtet sich an (angehende) Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit sowie Kommunaler Verwaltungen und bietet in unterschiedlichen Formaten (z.B. Seminaren, Workshops, Argumentationstrainings) Räume für eine Auseinandersetzung zur Entwicklung einer Haltungsklärung und Handlungskompetenz an.
„EinSchritt vor – Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt“ wird als Projekt im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit gefördert.
Die Durchführung von zwei 5-tägigen Seminarreihen für angehende Erzieher_innen wird aus Mitteln der Dr. Buhmann-Stiftung unterstützt.
Projekt „EinSchritt vor - Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt"
Max-Josef-Metzger-Straße 3
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 5628276
Cathrin Kubrat
Projektleiterin
Mathias Kühne
Projektmitarbeiter