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Themenkatalog

Themen und Referent_innen für die Bildungsarbeit in den Pfarreien, Gruppen und Verbänden im Bistum Magdeburg

Nummer Titel Kategorie Beschreibung Ansprechpartnerin
1 Verschwörungsmythen – Über Sinn und Unsinn aktueller Auseinandersetzungen Gesellschaft – Politik – Recht Seit Jahren werden politische Auseinandersetzungen zunehmend von Populismus geprägt. Die Corona-Pandemie haben gesellschaftliche Spaltungen und Verschwörungserzählungen massiv befördert. Diskussionen mit Populist_innen erscheinen oft aussichtslos. Was macht die Kommunikation mit Populist_innen so schwierig? Gibt es Rahmenbedingungen/Situationen, in denen die Auseinandersetzung funktioniert? Wie gehe ich mit Verschwörungserzählungen im Freundeskreis oder in der Familie um? Stellvertretende Geschäftsführerin und Bildungsreferentin der KEB: Susanne Brandes
2 Kirche für Demokratie. Verantwortung übernehmen – Teilhabe stärken Theologie – Kirche – Glaube – Religion, Gesellschaft – Politik – Recht Seit 2013 engagiert sich die KEB für eine Stärkung demokratischer Strukturen im Bistum Magdeburg und unterstützt Menschen und Institutionen, die sich gegen verschiedene Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einsetzen. Es wird über Erfahrungen aus dem Projekt berichtet und über Möglichkeiten der Kooperation informiert. Stellvertretende Geschäftsführerin und Bildungsreferentin der KEB: Susanne Brandes
3 Muslimisches Leben in Deutschland KEB Sachsen-Anhalt Muslimischen Leben ist ein Teil von Deutschland. Wie kann die interkulturelle und interreligiöse Begegnung im Alltag gelingen? Dieser Frage wollen wir im Gespräch mit Menschen muslimischen Glaubens nachgehen. Stellvertretende Geschäftsführerin und Bildungsreferentin der KEB: Susanne Brandes
4 Selbstbewusste muslimische Frauen – Ein doppeltes Feindbild? KEB Sachsen-Anhalt „Die muslimische Frau“ gibt es nicht – die Lebenskonzepte sind sehr vielfältig. Besonders selbstbewusste/emanzipierte muslimische Frauen werden in Deutschland von unterschiedlichen Seiten angegriffen und diskriminiert. Eine muslimische Frau berichtet sehr persönlich von ihren (rassistischen) Erfahrungen als kopftuchtragende Muslima, die sich politisch engagiert. Welche Möglichkeiten der Unterstützung hat die Zivilgesellschaft? Bildungsreferentin der KEB: Cathrin Kubrat
5 Geschlechtergerechte Sprache: Sprache – Macht/macht – Wirklichkeit KEB Sachsen-Anhalt Die Auseinandersetzung um Geschlechtergerechtigkeit und Gender führt in vielen Bereichen zu kontroversen Diskussionen. 2021 stimmt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken der Verwendung des Gendersterns zu und bezog damit einen klaren Standpunkt in der innerkirchlichen Debatte. Was aber bedeutet dieses * Sternchen? Welche anderen Formen geschlechtergerechter Sprache gibt es? Welche Bedeutung hat Sprache im Umgang mit Vielfalt? Bildungsreferentin der KEB: Cathrin Kubrat
6 „Zoom – Fluch oder Segen für die Kommunikation“ KEB Sachsen-Anhalt Spätestens mit Beginn der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf unser Miteinander ergaben sich neue Anforderungen und Möglichkeiten der Kommunikation. Die Video-Konferenz-Software „Zoom“ bietet z.B. die Chance, Dienstberatungen mit den Kolleg_innen, Fachtagungen, Workshops oder auch private Veranstaltungen wie virtuelles Kaffeetrinken mit der Familie oder eine gemeinsame Chorprobe umzusetzen und soziale Kontakte auf diese Art aufrecht zu erhalten. Was sollte bei der Nutzung von „Zoom“ berücksichtigt werden? Welche Funktionen bietet die Software? Die Veranstaltung funktioniert frei nach dem Motto „learning by doing“ und kann sowohl online via Zoom als auch in Präsenz in einem Seminarraum (dort muss eine gute Internetverbindung vorhanden sein) stattfinden. Für die Teilnahme sind ein digitales Endgerät (Handy, Tablet oder PC) mit funktionierendem Mikrofon und Kamera sowie eine stabile Internet-Verbindung notwendig. Bildungsreferent der KEB: Mathias Kühne
7 „Digitalisierung – Was bedeutet das (für uns)?“ KEB Sachsen-Anhalt Die Digitalisierung bedeutet für uns alle technische und soziale Veränderung. Wie verändert Digitalisierung die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, uns informieren oder konsumieren? Welche Möglichkeiten bieten digitale Technologien? Bildungsreferent der KEB: Mathias Kühne
10 Der christliche Auftrag der Ökumenischen Bahnhofsmission Magdeburg Theologie – Kirche – Glaube – Religion – und das sich daraus ableitende missionarische Verständnis Adelheid Bornholdt
11 NEU: Der Kreuzestod Jesu als Ziel oder Folge der Grundbotschaft vom Reich Gottes? – ihre prinzipielle Bedeutung und ihr kritisches Potential für die Kirche heute Theologie – Kirche – Glaube – Religion Die so genannte Erlösung des Menschen wird weithin am Kreuzestod Jesu festgemacht. Dabei steht er aber unter dem umfassenden Bogen der herbeigekommenen Gottesherrschaft. Diese wird in ihrer Bedeutung und kritischen Maßgabe in Kirche kaum mehr gesehen... Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
12 „Gnade vor Recht“ – Gerechtigkeit Gottes als Schlüsselbegriff des Neuen Testamentes Theologie – Kirche – Glaube – Religion Die Erarbeitung des Themas möchte die ganz andere Art der „Gerechtigkeit“ Gottes erschließen auf dem Hintergrund der Erfahrungen Martin Luthers. Die Veranstaltung endet mit einer Diameditation. Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
13 Ist Gott nur lieb? – Die dunklen Seiten Gottes Theologie – Kirche – Glaube – Religion Der Vortrag gibt Impulse zur Auseinandersetzung mit schwierigen Zügen der biblischen Gottesbilder. Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
14 „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ – Christusbilder der Evangelien Theologie – Kirche – Glaube – Religion Die Vielfalt der neutestamentlichen Christusbilder möchte anregen, das persönliche Bild von ihm zu finden. Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
15 Leben aus dem Geist. Was heißt Spiritualität im christlichen Sinn? Theologie – Kirche – Glaube – Religion Spiritualität ist zum einen ein Modewort und zum anderen ein Zauberbegriff geworden. In gemeinsamer Erarbeitung soll eine Annäherung im christlichen Verständnis versucht werden. Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
16 Die Juden – unsere älteren Brüder und Schwestern Theologie – Kirche – Glaube – Religion Es soll das bleibende jüdische Element im christlichen Glauben verdeutlicht werden. Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
17 Die Anfangs- und Schlussworte Jesu in den Evangelien als Schlüsselworte für unser Leben Theologie – Kirche – Glaube – Religion Manche Worte sind wie ein Vermächtnis und fassen das ganze Leben eines Menschen zusammen. Ähnlich können die ganz unterschiedlichen Worte Jesu zentrale Anliegen seiner Botschaft und seines Lebens zu unserer Lebens- und Glaubensorientierung werden. (Auch als mehrteilige Abendseminare oder als Tagesseminar möglich!) Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
18 „Kirche im Werden“ – Neutestamentliche Grundlegung mit kritischem Potenzial für die heute gewordene Kirche Theologie – Kirche – Glaube – Religion Die heutige Gestalt von Kirche ist über viele Jahrhunderte gewachsen und mit manchen nicht mehr ihrem Wesen gemäßen Veräußerlichungen überladen. Ein Blick in die neutestamentlichen Anfänge könnte zu echten Re-Formen anregen. Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
19 „ER hat Frieden gestiftet am Kreuz durch sein Blut“ – Die provozierende biblische Vorstellung von Sühne und Opfer Theologie – Kirche – Glaube – Religion In den liturgischen Texten der Eucharistiefeier ist häufig von Schuld, Opfer, Erlösung und Versöhnung die Rede. Der moderne Mensch mag damit seine Schwierigkeiten haben. Eine biblische Rückbesinnung könnte zu einem geläuterten Verständnis verhelfen. Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa
20 17 Jahre als Seelsorger in Sibirien Theologie – Kirche – Glaube – Religion Veränderungen in Kirche und Gesellschaft Russlands in zwei Jahrzehnten nach dem Ende der Sowjetunion aus der Sicht eines katholischen Priesters. Von 1993 bis 2010 war der Referent vom Bistum Magdeburg für die Seelsorge in Russland freigestellt. Er konnte so das Wiedererstehen bzw. den Neuaufbau der katholischen Kirche in verschiedenen Gegenden Russlands miterleben und dabei mitwirken, und dabei auch das Neuerstarken der Russischen Orthodoxen Kirche und anderer Religionsgemeinschaften beobachten. Kurzreisen in den folgenden Jahren machten sichtbar, wie sich diese Entwicklung in je verschiedener Weise fortsetzte. – Mit Fotos. Pfarrer i. R. Peter Danisch
21 Frauengestalten in der Bibel Theologie – Kirche – Glaube – Religion Biblische Frauengestalten, z.B. Debora, Rut, Martha und Maria werden vorgestellt und in einem Bibelgespräch erlebbar gemacht. Rebekka Gewandt
22 NEU: „Das gemeinsame Priestertum oder die abenteuerliche Entwicklung des Priesterbegriffs in 2000 Jahren Kirchengeschichte“ Theologie – Kirche – Glaube – Religion Über Apostel, Jüngerinnen und Jünger, Presbyter, Diakonen und Diakoninnen, Älteste, Gemeindevorstehern, Bischöfe, Priestern, das besondere und das gemeinsame Priestertum und die Entwicklung des Verhältnisses von Laien und Klerikern in der 2000jährigen Kirchengeschichte. Guido Erbrich
23 „Die Zeit des Versteckspieles ist vorbei“ – die Kirche im Osten Deutschlands mehr als dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung Theologie – Kirche – Glaube – Religion „Wir sind die Christen in der Löwengrube...“ postulierte Kardinal Bengsch und damit war klar, dass Kirche sich aus der Politik und Gestaltung der DDR im Großen und Ganzen rauszuhalten hatte. Das Ergebnis war eine Kirche, die sich stark nach innen orientierte und bis heute von dieser Richtungsbestimmung beeinflusst ist. Guido Erbrich
24 „Auf die Stimme hören“ – die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens im Werk von Vaclav Havel Theologie – Kirche – Glaube – Religion Der Schriftsteller, Bürgerrechtler und ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel gestattete sein Leben aus einer tiefen Beziehung zum Höchsten ohne dabei allzu kirchlich zu sein. Dabei sind die Menschenrechte, die Freiheit und die Überwindung von Angst Themen, denen er sich konkret in den verschiedenen Gesellschaften stellte. Ein spannender und gleichzeitig unterhaltsamer Gang durch sein Leben und die jüngere tschechische Geschichte. Guido Erbrich
25 „Richtig fromm sein oder Beten verleiht Flügel“ – Warum fromm sein Spaß machen darf... Theologie – Kirche – Glaube – Religion „Gott will, dass der Mensch Spaß hat.“, sagte schon die fromme Theresa von Avila und es ist durchaus ein Missverständnis, das fromm sein nur mit heruntergezogenen Mundwinkeln funktioniert. Fromm sein reicht weit ins Leben hinein und zum Beten gehört das Gestalten der Welt selbstverständlich dazu. Guido Erbrich
26 „Jona und Paulus“ – zwei verbreitete Wege Kirche in der Welt zu leben Theologie – Kirche – Glaube – Religion Zwei Bücher der Bibel erzählen vom Anruf Gottes und die Antwort darauf. Bei Jona und Paulus könnte sie nicht unterschiedlicher ausfallen. Jona verweigert sich und kapiert bis zum Schluss nicht, was Gott von ihm will; Paulus sagt „ja“ und lässt sich trotz vieler Misserfolge nicht mehr vom Weg Gottes abbringen. Beide stehen auch für zwei verschiedene Kirchenmodelle: eine Kirche, die sich nicht in die Welt wagt und eine Kirche, die sich einlässt und nicht unterkriegen lässt. Guido Erbrich
27 „Freeing Spirit“ – Schwarze Katholiken in den USA Theologie – Kirche – Glaube – Religion Wenn eine Sonntagspredigt über eine Stunde dauert und nicht langweilig ist, wenn eine ganze Gemeinde zur Gospelmusik mehrstimmig singt, wenn die Gläubigen mit ihrem Glauben ihren Stadtteil verändern und darüber auch im Gottesdienst reden, wenn Fremde und Gäste ganz selbstverständlich von der Gemeinde begrüßt werden und das Alltagsleben in der Woche genauso Kirche ist wie die Messe am Sonntag, dann erlebt man eine ansteckende Form von Glauben, den viele schwarze Katholiken in den USA für „normal“ halten. Guido Erbrich
28 „Ich glaube an Gott“ – Eine Ermutigung zum Gespräch Theologie – Kirche – Glaube – Religion Stumm und ängstlich, wie die Apostel Jesu vor dem Pfingstfest in den eigenen (Kirchen-)Mauern, redet kaum jemand der Christen über seinen persönlichen Glauben. Das ist sehr schade! Dabei kann die Glaubenserfahrung des einen den anderen mitreißen! Und ein Austausch über Glaubenswissen und Zusammenhänge kann wie bei den Emmaus-Jüngern die Herzen entflammen. Der Altenweddinger Autor Michael Tretschok liest aus seinem im Oktober 2017 im Selbstverlag erschienenen Buch. Darin beschreibt er (neue) persönliche Glaubenserfahrungen an Gott. Mit seiner Offenheit will der Autor zum Gespräch darüber und über die Glaubenserfahrungen der Zuhörerinnen und Zuhörer anregen. Während der Buchlesung gibt es dazu reichlich Gelegenheit – eine wirkliche Ermutigung! Im Anschluss an die Gesprächsrunde / Lesung kann das genannte Buch beim Autor für 12,90 € einschließlich einer persönlichen Widmung erworben werden. Das Buch gibt es nicht im Buchhandel! Für weitere Informationen, Bestellmöglichkeit, Anfrage für Buchlesungen oder Kontaktaufnahme mit dem Autor besuchen Sie bitte die Internetseite www.tretschok.net Angebot sowohl als Tagesseminar als auch als Gespräch / Buchlesung Michael Tretschok
29 NEU: Gemeinsames Nachdenken und Austausch über Gottesbilder als Beziehung zu Gott und zueinander Theologie – Kirche – Glaube – Religion Basierend auf mehreren Kapiteln des Buches „Ich glaube an Gott – Eine Ermutigung zum Gespräch“, 2. Auflage, 2017 von Michael Tretschok wird gemeinsam darüber nachgedacht, welche Gottesbilder es gibt – vor allem aber über das eigene Gottesbild. So kann im Austausch eine Reflektion und Bereicherung des eigenen Glaubens an Gott geschehen. Aufgrund der Fülle dieses Themas ist das Angebot sinnvoll auf mehrere Abende zu verteilen oder kompakt als Tagesseminar durchzuführen. Michael Tretschok
30 NEU: „Leben in gelingenden Beziehungen“ – Ein Forum des Synodalen Weges Theologie – Kirche – Glaube – Religion Seit Ende 2019 begehen in der Katholischen Kirche in Deutschland Bischöfe und sogenannte Lai_innen gemeinsam den Synodalen Weg. Einer der vier Schwerpunkte des potenziellen Reformprozesses ist das Thema der Sexuallehre der Katholischen Kirche. Im Forum „Leben in gelingenden Beziehungen – Lieben in Sexualität und Partnerschaft“ diskutieren Synodale und Berater_innen über die Aktualität der Lehre und Konsequenzen und Änderungen, die potenziell aus der Lebenswirklichkeit der Katholik_innen und den Ergebnissen der MHG Studie zu sexualisierter Gewalt an Minderjährigen durch Kirchenmänner gezogen werden müssen. Mara Klein
31 NEU: Praxis in den verschiedenen Religionen gegenüber der Welt, den Mitmenschen, Gott (auf 3 Abende verteilt) Theologie – Kirche – Glaube – Religion Religionen leben und sind nur denkbar in Beziehungen, zum Nächsten, der Gesellschaft und zu Gott. Anhand der fünf Weltreligionen wird diesen Fragen nachgegangen. Georg Halfter
32 NEU: Vom Richtigen und falschen Leben – Kardinaltugenden und Todsünden (2 Abende) Theologie – Kirche – Glaube – Religion Die Frage nach dem richtigen und falschen Handeln ist Bestandteil vieler Religionen. Ausgehend von den Zehn Geboten wird die Entwicklung bis heute aufgezeichnet. Georg Halfter
33 NEU: Große Menschen in den verschiedenen Religionen (3 Abende oder Religion aussuchen) Theologie – Kirche – Glaube – Religion Außer den Gründungspersonen gab und gibt es in den Religionen Menschen, die zu verschiedenen Zeiten sich für die Weiterentwicklung ihres Glaubens verdient gemacht haben. Georg Halfter
34 NEU: Jenseitsvorstellungen in den verschiedenen Religionen Theologie – Kirche – Glaube – Religion Jenseitsvorstellungen sind Bestandteil der meisten Religionen. Nicht immer stellen sie sich als Schema von Himmel und Hölle dar. Georg Halfter
35 Einführung in den Koran Theologie – Kirche – Glaube – Religion Der Vortrag stellt das zentrale Buch des Islam vor. Georg Halfter
36 Biblische Gestalten im Koran Theologie – Kirche – Glaube – Religion Manche, uns aus der Bibel vertraute Gestalten, kommen auch im Koran vor. Der Vortrag stellt diese vor und vergleicht sie mit der biblischen Darstellung. Georg Halfter
37 Koran und Alltag des Islam Theologie – Kirche – Glaube – Religion Der Vortrag geht auf die Vorschriften für die Muslime ein, wie sie sich aus dem Koran ergeben und praktisch umgesetzt werden. Georg Halfter
38 Islam und Christentum Theologie – Kirche – Glaube – Religion Das Verhältnis zwischen den beiden Weltreligionen war und ist nicht immer von Spannungen gekennzeichnet, wie oft der Eindruck entsteht. Im Koran finden sich an vielen Stellen positive Aussagen über das Christentum als Buchreligion und die Christen. Georg Halfter
39 Geschichte des Islam Theologie – Kirche – Glaube – Religion Der Vortrag beleuchtet die wechselhafte Geschichte des Islam von der Zeit des Propheten Muhammad bis heute. Georg Halfter
40 Multireligiöses Indien Theologie – Kirche – Glaube – Religion Indien ist ein Land vieler Religionen. Außer den Hindus spielen dabei Muslime, Christen, lokal auch Jains, Sikhs, Buddhisten und Parsen eine Rolle. Georg Halfter
41 Bestattungskultur im Umbruch Theologie – Kirche – Glaube – Religion Die Präsentation zeigt die Entwicklung der Sepulkralkultur und heutige Tendenzen. Georg Halfter
42 Der Hinduismus Theologie – Kirche – Glaube – Religion Die Hauptreligion Indiens wird anhand wichtiger Gottheiten, des Weltbildes und der religiösen Praxis der Hindus dargestellt. Georg Halfter
43 Vom Erzbistum zum Bistum Magdeburg Theologie – Kirche – Glaube – Religion Das Erzbistum Magdeburg war in der Reformation untergegangen. In einigen Klöstern blieb der Katholizismus aber präsent. Aus mühsamen Anfängen entwickelten sich im 19. und 20. Jahrhundert größere Gemeinden, die dem Erzbistum Paderborn angegliedert waren. Aus ihnen erwuchs das 1994 gegründete Bistum Magdeburg. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
44 Das Bonifatiuswerk – seit 170 Jahren „Gehhilfe“ für die Gemeinden des Bistums Magdeburg Theologie – Kirche – Glaube – Religion Wir werden heute an die Hilfe des Bonifatiuswerkes erinnert, wenn wir kirchliche Bauten und VW-Busse sehen. Vergessen sind weithin die Leistungen, die vom Bonifatiuswerk vor allem bei der Gründung der Gemeinden im 19. Jahrhundert und nach dem 2. Weltkrieg erbracht wurden. Die Bedeutung für die Seelsorge in unserem Raum soll von neuem in den Blick kommen. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
45 Diaspora extrem – Die mühsamen Anfänge der Gemeinden im Fürstentum Anhalt Theologie – Kirche – Glaube – Religion Erst im Jahre 1921 wurden die Gemeinden des ehemaligen Fürstentums Anhalt endgültig dem Bistum Paderborn eingegliedert. Damit fand formell ein Prozess seinen Abschluss, der vor 250 Jahren begann und über harte Wege führte. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
46 Klosterlandschaft Sachsen-Anhalt einst und jetzt Theologie – Kirche – Glaube – Religion Sachsen-Anhalt kann auf eine über 1200 Jahre lange Klostertradition zurückblicken. Eine Besonderheit stellen die Klöster dar, die in der Reformationszeit katholisch bleiben. Mit der Wiedererrichtung von Klöstern im 20. Jahrhundert wurden Akzente gesetzt im Leben der Kirche unseres Landes. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
47 Der Malteser Hilfsdienst in der Diözese Magdeburg Theologie – Kirche – Glaube – Religion „Wahrung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ (Leitspruch des Malteser- und Johanniterordens seit über 900 Jahren). Dieser Idee fühlen sich im Bistum Magdeburg über 500 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter_innen im Malteser Hilfsdienst verbunden. Mit großem persönlichem Einsatz, fachlichem Wissen und modernen technischen Mitteln leisten sie Hilfe im Dienst am Menschen. Martin Schelenz
48 NEU: Kirche in Uganda – Teil der Weltkirche und doch so anders Theologie – Kirche – Glaube – Religion Der Verein Mwana Wange unterstützt Kinder in Uganda, indem er ihnen den Schulbesuch ermöglicht. Die meisten der von uns unterstützten Kinder besuchen Schulen in christlicher Trägerschaft. Dabei arbeiten wir eng mit der Generous Maria Foundation Ltd. und dem Schwesterkonvent der Daughters of Mary in Bwanda zusammen. Aller zwei Jahre fährt eine Gruppe nach Uganda, um dort „unsere“ Kinder zu treffen und mit unseren ugandischen Partnern die künftige Arbeit zu besprechen. Regelmäßige Treffen mit dem Bischof von Masaka, Priestern und Ordensschwestern vor allem aus den Diözesen Masaka, Hoima und Kampala, aber auch viele Gespräche mit engagierten Laien ergeben ein interessantes Bild der katholischen Kirche in Uganda. Dagobert Glanz
49 „Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ – Anregungen zur spirituellen und gesundheitlichen Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase Theologie – Kirche – Glaube – Religion „Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ (Mk, 10,51). Vor dieser Frage werden unsere Angehörigen stehen, sollten wir in Krankheit und Sterben einmal nicht mehr entscheidungsfähig und ansprechbar sein. Für diese Situation ist es sinnvoll und gut, die eigenen Wünsche und Vorstellungen für ein gelingendes Leben und Sterben festgehalten zu haben. In diesem Workshop wollen wir dieser Frage nachgehen, Gedankenanstöße geben und über die Möglichkeiten von spirituellen und gesundheitlichen Verfügungen ins Gespräch kommen. Diakon Matthias Marcinkowski
50 „… beschütze deine Kirche auf ihrer Pilgerschaft durch die Zeit“ – Über das Pilgern als Wesensmotiv der Kirche Theologie – Kirche – Glaube – Religion In der Verunsicherung und dem schmerzlichen Traditionsabbruch, in das unser kirchliches Leben gerutscht ist, ist die Frage, was denn und wofür die Kirche da ist, eine Frage, ganz neu gestellt. Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt die Kirche als das wandernde Gottesvolk. Darüber – und Folgerungen daraus ziehend – lohnt es sich, nachzudenken – und neu aufzubrechen, zu dem Gott, der uns ruft, in das Land des Friedens und der Verheißung. Pfarrer Christian Vornewald
51 „Den Weg er-fahren“ oder: „Bewandert sein“ – von der Erfahrung des Pilgerns als einer Quelle der Lebenskraft und Gottvertrauens Theologie – Kirche – Glaube – Religion Dabei soll es um das Phänomen des Pilgerns gehen, seine Motive, seine Erfahrungen, seine Einsichten. Das auf dem Hintergrund der eigenen Erfahrung vielfältiger Wege mit dem Fahrrad und zu Fuß. Pfarrer Christian Vornewald
52 „Von mit bis zu Dir!“ – über einen Pilgerweg von Magdeburg bis nach Jerusalem mit dem Fahrrad Theologie – Kirche – Glaube – Religion Dabei erzähle ich über meinen Pilgerweg nach Jerusalem, den äußeren und vor allem den inneren. Drei Ferien lang war ich unterwegs, von Magdeburg über Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Syrien, Jordanien, Israel, Westjordanland bis nach Jerusalem, von mir bis zu IHM! Pfarrer Christian Vornewald
53 „Den Weg er-fahren“ I – Bericht über eine mehrjährige Pilgergruppentour von Magdeburg nach Santiago de Compostela mit dem Fahrrad Theologie – Kirche – Glaube – Religion Über acht Jahre sind wir jedes Jahr eine Woche lang mit einer Gruppe mit dem Fahrrad von Magdeburg bis nach Santiago de Compostela gepilgert. Es wurde eine tiefe Weg- und Gruppenerfahrung. Wir zeichnen den Weg und die Erfahrung wieder anhand von Bildern, ein bisschen so, als wären Sie selbst dabei gewesen. Pfarrer Christian Vornewald
54 „Den Weg er-fahren“ II – Bericht über eine mehrjährige Pilgergruppentour mit dem Fahrrad von Magdeburg nach Trondheim, dem „Jerusalem des Nordens“ Theologie – Kirche – Glaube – Religion Über vier Jahre sind wir jedes Jahr eine Woche lang mit einer Gruppe mit dem Fahrrad von Magdeburg bis nach Trondheim gepilgert. Es wurde eine tiefe Weg- und Gruppenerfahrung. Wir zeichnen den Weg und die Erfahrung wieder anhand von (teils faszinierenden) Bildern, ein bisschen so, als wären Sie selbst dabei gewesen. Pfarrer Christian Vornewald
55 Leuchtende Farben – auferlegte Bürde – Meditieren mit und über handgewebte Stolen und über die Schönheit der Liturgie Theologie – Kirche – Glaube – Religion Seit über 30 Jahren webe ich Stolen an einem alten Kontermarschwebstuhl. An diesem Tag schauen wir uns einige Stolen an und meditieren dabei über den Gott, der uns einlädt: „Kommt und seht!“ Pfarrer Christian Vornewald
56 „Ich setze meinen Bogen in die Wolken. Er ist das Zeichen des Bundes“ Theologie – Kirche – Glaube – Religion Der Regenbogen ist das erste und das letzte Zeichen des Bundes Gottes! Anhand seiner Farben (Farbenfülle) spüren wir der Verheißung Gottes nach, „der gekommen ist, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben!“ Pfarrer Christian Vornewald
57 „Nicht an Worten, an den Taten kennet sie…“ – Die Deutschen und ihr Luther Theologie – Kirche – Glaube – Religion Martin Luther, einer der berühmtesten aller Deutschen, hat die politische und geistige Landschaft dieses Landes verändert wie kaum ein anderer vor ihm und nach ihm. Ein Vortrag mit Bildern, Musik und Texten über die Reformation und Luthers Bedeutung – aus katholischer Sicht. Roland Rittig
59 Bibliolog – Bibelgeschichten aktiv erleben Theologie – Kirche – Glaube – Religion Bibliolog ist eine besondere Zugangsweise zu biblischen Texten. Er ermöglicht, dass viele Menschen zu Wort kommen und miteinander einen biblischen Text „von innen heraus“ entdecken können, in dem sie sich in beteiligte Personen hineinversetzen und ihnen eine Stimme geben. Eigene Gedanken, auch die Lebensgeschichte und biblische Geschichte verweben sich miteinander und legen sich gegenseitig aus. Bibliolog will hinter dem „schwarzen Feuer“ des gedruckten Textes das „weiße Feuer“ zwischen den Zeilen zum Leuchten bringen und so neue Sichtweisen eröffnen. Diese Methode, die aus der jüdischen Auslegungstradition des „Midrasch“ von Peter Pitzele entwickelt wurde, eignet sich für Gruppen unterschiedlicher Größe, verschiedenen Alters und unterschiedlicher Sprachfähigkeit. Das Angebot ermöglicht das Kennenlernen von Bibliolog als Zugangsweg zu biblischen Geschichten und die Begegnung mit einem konkreten biblischen Text, der im Rahmen der Vorabsprachen ausgewählt werden kann. Angela Degenhardt
Annette Thaut
60 NEU: Neue geistliche Lieder in Gotteslob und Gesangbuch Theologie – Kirche – Glaube – Religion Neue geistliche Lieder in Gotteslob und Gesangbuch: Das, was wir gemeinsam singen, und wie wir es singen, bewegt uns. Klassische Choräle und Lieder der Gegenwart müssen sich uns erschließen; und zusammen ausprobiert werden. Nicht nur, wenn sie neu sind. Dr. Peter-Georg Albrecht
61 „Migration und Integration“ Gesellschaft – Politik – Recht Eine politische und zivilgesellschaftliche Herausforderung für die Bundesrepublik Deutschland und für Sachsen-Anhalt Monika Schwenke
62 Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt Gesellschaft – Politik – Recht Weltweit sind Kinder und Jugendliche bedroht von Krieg, Hunger, Vertreibung und anderen Katastrophen. Millionen Minderjährige sind auf der Flucht. Einige kommen nach Sachsen-Anhalt. Ihre ganz besondere kinder-, jugend- und ausländerrechtliche Situation sollen im Mittelpunkt stehen. Monika Schwenke
63 NEU: Demenz und Selbstbestimmung Gesellschaft – Politik – Recht Demenzerkrankungen gehen mit einem Verlust an kognitiven Fähigkeiten und teilweise massiven Persönlichkeitsveränderungen einher. Aufgrund dieser Symptomatik erscheint es zunächst problematisch, Demenzpatient_innen überhaupt die Möglichkeit der Selbstbestimmung im Krankheitszustand zuzusprechen. Ausgehend von Fallbeispielen soll jedoch gezeigt werden, dass Demenzbetroffene auch in späteren Krankheitsstadien gleichwohl dazu in der Lage sind, sich zu sich selbst, ihrer Umwelt und ihrer Krankheit zu positionieren und somit in einem gewissen Sinne selbstbestimmte Entscheidungen treffen können. Dr. Daniela Ringkamp
64 NEU: Was meint eigentlich Menschenwürde? Gesellschaft – Politik – Recht Der Begriff spielt in vielen rechtlichen, theologischen und ethischen Debatten eine große Rolle. Bei genauer Hinsicht ist jedoch nicht immer klar, was unter dem Begriff der „Menschenwürde“ überhaupt verstanden wird. Zudem sind die Forderungen, die mit Verweis auf die Menschenwürde erhoben werden, oft widersprüchlich, was sich z.B. in der aktuellen Debatte um die Legalisierung des assistierten Suizids zeigt. Anhand von Fallbeispielen sollen diese Probleme dargestellt werden, bevor am Ende versucht wird, den Begriff der Menschenwürde alternativ zu verstehen. Dabei wiederum wird die Haltung der Selbstachtung eine zentrale Rolle spielen. Dr. Daniela Ringkamp
65 „Alles was recht(s) ist?!“ – Symboliken rechter Gruppierungen Gesellschaft – Politik – Recht Woran erkennt man rechtsorientierte Menschen? Welche Symbole und Sprachcodes werden genutzt? Was ist verboten und kann/muss strafrechtlich verfolgt werden? Gibt es eindeutige Kleidungsstile? Woran erkennt man Rechte Musik? Bildungsreferent der KEB: Mathias Kühne
66 Diaspora – ein theologischer Begriff: seine Geschichte und seine Bedeutung für uns heute Gesellschaft – Politik – Recht Katholische Christ_innen leben in unserer Region in der Diaspora. Dieser Begriff ist als Situationsbeschreibung geläufig. Gilt dies auch für seine Geschichte und was bedeutet er für Selbstverständnis und Handeln für uns heute? Dr. Reinhard Grütz
67 Sozialpolitik und Grundsätze christlicher Sozialethik Gesellschaft – Politik – Recht Sozialpolitik in Deutschland hat Tradition. Sie steht aber gegenwärtig unter Reformdruck. Impulse christlicher Sozialethik waren in Deutschland von grundlegender Bedeutung in der Entstehungsphase von Sozialpolitik. Haben sie heute noch Gewicht? Hier sollen einführende Klärungen gegeben werden. Dr. Reinhard Grütz
68 Die Patientenverfügung Gesellschaft – Politik – Recht Sinn und Aufgabe der Patientenverfügung werden erläutert, die rechtlichen Grundlagen vorgestellt. (Zweck, Abfassung und Registrierung, Vorsorgevollmacht, Christliche Patientenverfügung, Patientenverfügung des Justizministeriums) Josef Fassl
69 Meine Rechte als Patient_in Gesellschaft – Politik – Recht Einsicht in die Krankenakte, Ansprüche bei Behandlungsfehlern, Aufklärungs- und Beratungspflicht Josef Fassl
70 Erben und vererben Gesellschaft – Politik – Recht Welche Pflichten und Rechte habe ich als Erbe? Wie setze ich mich mit Miterben und Pflichtteilsberechtigten auseinander? Wie gestalte ich ein Testament? Wann sollte ich einen Erbvertrag schließen? Josef Fassl
71 Katholische Schwangerschaftsberatung im Spannungsfeld zwischen kirchlichem und staatlichem Auftrag Gesellschaft – Politik – Recht Schwangerschaft kann in besonderer Weise zu einer Zeit der Freude und des dankbaren Staunens werden. Schwangerschaft kann aber auch – besonders dann, wenn sie ungewollt ist – zwiespältige Gefühle, sogar Konflikte auslösen. Als katholische Beratungsstelle müssen wir uns mit dem Spagat zwischen kirchlichem und staatlichem Auftrag auseinandersetzen. Letztlich geht es darum, den Klient_innen keine Lösung vorzugeben, sondern so zu arbeiten, dass sie selbst eine gute Entscheidung für sich finden können. Christina Baum
72 Zwischen organisierten Neonazis und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – Rechtsextremismus als Bedrohung für die Demokratie?! Gesellschaft – Politik – Recht Der Vortrag bei diesem Themenabend will der Frage nachgehen, welche Bedrohungen von Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie rechter Gewalt für die Demokratie ausgehen. Dabei wird das Augenmerk auf Formen des organisierten Neonazismus ebenso gelenkt, wie auf das Vorhandensein menschenfeindlicher Ressentiments in der Mehrheitsgesellschaft. Sebastian Striegel, MdL
73 Erfahrungen mit der Alternative für Deutschland (AfD) im Landtag von Sachsen-Anhalt Gesellschaft – Politik – Recht Seit 2016 sitzt die AfD als größte Oppositionsfraktion im Landtag. Der Landesverband der rechtsextremen Partei gilt als besonders radikal. Kritik_innen werfen der AfD ein völkisch-rassistisches Weltbild vor und sehen die Partei als rechtsradikal. Wie hat sich das politische Klima im Parlament aber auch im Land seit dem Einzug der AfD verändert? Wie reagieren andere Fraktionen? Was hilft gegen den Hass, den die Partei zum Politikmodell erhoben hat. Sebastian Striegel, MdL
74 NEU: Der antisemitische, rassistische und frauenfeindliche Anschlag von Halle am 9. Oktober 2019 – Welche Konsequenzen wurden gezogen? Gesellschaft – Politik – Recht Der rechte Terror von Halle war nicht nur Verhandlungsgegenstand in einem Gerichtsprozess vor dem Oberlandesgericht Naumburg. Der ihn begleitende Polizeieinsatz wurde durch den Landtag in einem Untersuchungsausschuss aufgearbeitet. Als ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses berichtet Sebastian Striegel zu den Ergebnissen und den gezogenen Konsequenzen. Sebastian Striegel, MdL
75 Friedenschancen im Nahen Osten? Gesellschaft – Politik – Recht Gewalt und Hass bestimmen häufig die Nachrichten über den Nahen Osten. Doch es gibt auch eine andere Wirklichkeit: Menschen und Gruppen, die versuchen, den Hass zu überwinden und die Gewalt zu beenden. Der Vortrag erzählt von diesen Friedensbemühungen. Christine Böckmann
76 Gandhi, King und wir? – Beispiele gewaltfreien Handelns Gesellschaft – Politik – Recht Sind Menschen wie Mahatma Gandhi oder Martin Luther King, die konsequent auf gewaltfreies Handeln setzen, Visionäre oder Träumer? Kann man mit den Methoden des gewaltfreien Widerstandes Frieden schaffen? Beispiele von großen und kleineren gewaltfreien Aktionen und Kampagnen helfen uns, diese Fragen zu beantworten. Christine Böckmann
77 Rechtsextremismus in den Kirchen? Gesellschaft – Politik – Recht Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind eigentlich unvereinbar. Doch auch wir Christ_innen sind nicht frei von Vorurteilen und auch in unseren Kirchen finden sich Gruppierungen und Menschen, die Gruppen ausgrenzen und/oder diskriminieren. Der Vortrag zeigt Beispiele auf und diskutiert Handlungsmöglichkeiten. Christine Böckmann
78 Das andere Erbe – Das Immaterielle Gesellschaft – Politik – Recht 2013 hat Deutschland endlich das UNESCO-Abkommen zum Erhalt des immateriellen Kulturerbes unterzeichnet. Seitdem wird auch hierzulande auf dieses einzigartige Erbe aufmerksam gemacht. Was versteht man darunter und wo ist dieses zu finden? Dr. Annette Schneider-Reinhardt
79 NEU: Gutes Geld – wie ethische Geldanlagen wirken können Gesellschaft – Politik – Recht Die ökumenische Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit stellt im globalen Süden Finanzierungen und Beratung für sozial orientierte Unternehmen bereit. Dabei engagiert sie sich insbesondere in den Bereichen Inklusives Finanzwesen / Mikrofinanz, Landwirtschaft / Fairer Handel und Erneuerbare Energien. Seit über 45 Jahren setzt sich Oikocredit für globale Gerechtigkeit durch ethische Geldanlagen ein. Heute investieren weltweit über 58.000 Privatpersonen und (vor allem kirchliche) Organisationen bei Oikocredit, auch über den Ostdeutschen Förderkreis. Was bedeutet Gutes Geld? Wie kann es beitragen zu einem nachhaltigen, solidarischen und (klima)gerechten Wirtschaften? Welche besondere Rolle kommt dabei Frauen zu? Mit Beispielen von Oikocredit-Partnerorganisationen in Asien, Afrika und Lateinamerika werden wir verdeutlichen, wie ethische Geldanlagen konkret wirken können und welche Verantwortung wir im Umgang mit unseren Finanzen tragen. Oikocredit: Helena Funk
80 Partner für die eine Welt Gesellschaft – Politik – Recht Informationen über Aufträge und Arbeit der katholischen Hilfswerke: Adveniat, Misereor, Caritas International, missio und Kindermissionswerk (Sternsinger) Maria Faber
81 Unsere Handys sind Gold wert! Gesellschaft – Politik – Recht Die schöne Welt der Mobiltelefone hat eine dunkle, blutige Seite. Um die verwendeten Rohstoffe (z.B. Coltan und Gold) gibt es weltweit Konflikte und Kriege. Hintergrundinformationen zur Situation der missio-Partner im Kongo sowie der Aktion Schutzengel. Maria Faber
82 „Dem Leben auf die Beine helfen“ – Ziele und Aufgaben der Stiftung netzwerk leben Gesellschaft – Politik – Recht Seit 2002 arbeitet die Stiftung netzwerk leben im Bistum Magdeburg mit dem Ziel, Schwangere und Familien in Notsituationen zu unterstützen. Mit Impuls und Diskussion soll den Fragen nachgegangen werden, wie sich Aufgabenfelder und Problemlagen aktuell darstellen und welche Chancen sich eröffnen, als Kirche in Gesellschaft erfahrbar zu werden. Sabina Lenow
Inga Gruber
83 „Vorstellung der Arbeit der Bahnhofsmission Magdeburg“ Gesellschaft – Politik – Recht Informationen zur Historie der Bahnhofsmission und wie sich die Arbeitsinhalte in den letzten Jahren erweitert haben. Florian Sosnowski
84 „Die Partnerschaftsaktion Ost – gelebte Solidarität mit den Menschen Osteuropas“ Gesellschaft – Politik – Recht Seit über 25 Jahren unterstützt die Partnerschaftsaktion Ost des Bistums Magdeburg Basisstrukturen in Kirche und Gesellschaft und leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Die neue Leiterin der Partnerschaftsaktion Ost, Rasa Hinz, stellt in diesem Vortrag das Anliegen und die konkrete Arbeit vor. Rasa Hinz
85 NEU: Das UN – Atomwaffenverbot als Beginn der atomaren Abrüstung Gesellschaft – Politik – Recht Am 22. Januar 2021 trat der UN-Atomwaffenverbots-Vertrag völkerrechtlich in Kraft. 52 Staaten haben ihn bisher unterzeichnet, Deutschland ist nicht dabei. Der Vertrag verbietet nicht nur die Herstellung, Erprobung, den Besitz und die Lagerung, sondern auch die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen. Das schließt ein, dass die Strategie der atomaren Abschreckung, mit der die Atom­bewaffnung begründet wird, politisch überwunden und von den Kirchen friedensethisch delegitimiert wird. Wie positionieren sich die die beiden großen Kirchen in Deutschland aktuell in dieser wichtigen Frage? Joachim Garstecki
86 NEU: „Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35) – Zumutungen einer christlichen Willkommenskultur Gesellschaft – Politik – Recht Eine positive Antwort auf die weltweite Migration ist eine von Aufmerksamkeit, Empathie und Hilfsbereitschaft getragene Willkommenspolitik und -kultur. Die deutsche Flüchtlingspolitik ist zur reinen Abschottungs- und Rückführungspolitik zusammenge­schrumpft. So hat eine Willkommenskultur in der Gesellschaft einen schweren Stand. Drei vernünftige und ethisch-moralische Grundlagen helfen da weiter. Joachim Garstecki
87 Bildung im Vorübergehen“ – Ein Projekt der Bürgerstiftung Halle Gesellschaft – Politik – Recht Der Vortrag erläutert das seit 2007 laufende, hallesche Projekt „Bil­dung im Vorübergehen“. Es geht um Straßen, die nach Persönlichkeiten benannt sind, Erläuterungsschilder und die Geschichten, die sich hinter den Namensgeber_innen im Vorübergehen kurz vorstellen. Wie wirken diese Schilder und was kann man bei den Unterschilderungen entdecken? Antje Löhr-Dittrich
88 NEU: Kinder Ugandas = Zukunft Ugandas – Über die Arbeit des Vereins Mwana Wange in Ostafrika Gesellschaft – Politik – Recht Seit nunmehr 18 Jahren engagiert sich der Mwana Wange e.V. für Kinder in Uganda. Der Verein wurde 2003 in Halle gegründet. Unsere Arbeit begann aber bereits 1994. Mwana Wange hat sich der Sorge um die Schulausbildung von Kindern in Uganda verschrieben. Mit langfristiger finanzieller Unterstützung soll vor allem für Waisen und Kinder aus armen Verhältnissen ein kontinuierlicher Schulbesuch ermöglicht werden. Mwana Wange unterstützt darüber hinaus Projekte zur Verbesserung der sozialen Struktur in Uganda und gibt Hilfestellung zur Berufsausbildung. Mwana Wange ist im Süden Ugandas im Distrikt Masaka tätig und arbeitet partnerschaftlich mit der Generous Maria Foundation Ltd. und dem Schwesternkonvent der Daughters of Mary in Bwanda zusammen. Aller zwei Jahre fährt eine Gruppe nach Uganda, um dort „unsere“ Kinder zu treffen und um mit unseren ugandischen Partnern die künftige Arbeit zu besprechen. Die Besuche bei „unseren“ Kindern sind uns besonders wichtig. Wir erfahren so von ihren schulischen Erfolgen, von ihren Sorgen, aber auch von ihren Hoffnungen und Träumen. Und wir erfahren auch, wie aus kleinen schüchternen Erstklässlern mit den Jahren junge selbstbewusste Jugendliche heranwachsen. Dagobert Glanz
89 NEU: Das neue Projekt „Klimacheck-Sparflamme“ Umweltbildung Impulsvortrag für Gemeinden und Einrichtungen, die mit dem Gedanken spielen, sich für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen. Aber auch für die, die wissen wollen, wie man vor Ort sinnvoll etwas für die Umwelt tun kann und wie man dafür einfache Instrumente nutzen kann. Dr. Wendelin Bücking
90 Der Grüne Hahn – glaubwürdig-nachhaltig-wirtschaftlich Umweltbildung Impulsvortrag für Gemeinden und Einrichtungen, die mit dem Gedanken spielen, den Grünen Hahn einzuführen. Aber auch für die, die wissen wollen, wie man vor Ort sinnvoll etwas für die Umwelt tun kann und wie man dafür den Grünen Hahn nutzen kann. Dr. Wendelin Bücking
91 NEU: Das nationale Naturerbe – ein Milliardengeschenk an den Naturschutz Umweltbildung Über 175.000 Hektar Fläche (v.a. ehemalige Truppenübungsplätze) hat die Bundesregierung für den Naturschutz bereitgestellt. Hier entwickeln sich faszinierende ökologische Paradiese für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, auch in Sachsen-Anhalt. Rainer Aumann
92 Wölfe, Wälder und Granaten – Besonderheiten im Bundesforst Umweltbildung Der Bundesforst betreut die Land- und Forstwirtschaftsflächen des Bundes. Dazu zählen Truppenübungsplätze mit ihrer spektakulären Naturausstattung. Rainer Aumann
93 NEU: Erste Schritte zur Umweltgruppe in der eigenen Gemeinde (Multiplikator_innen-Schulung) Umweltbildung Interessierte aus Kirchengemeinden erhalten Materialien und Wissen darüber, wie in der eigenen Gemeinde erste Schritte zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit und mehr sozialer und globaler Gerechtigkeit gegangen werden können. Dabei wird auch auf psychologische Faktoren eingegangen, die Menschen davon abhalten zu Handeln. Zudem besteht die Möglichkeit, Aktive aus anderen Gemeinden der Region kennenzulernen und sich auszutauschen. (1-2 Tage) Anne Römpke
94 NEU: Gruppenprozesse in Umweltgruppen (Gruppencoaching) Umweltbildung In der Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen gibt es Höhen und Tiefen, auch in der Umweltarbeit. Und manchmal ist nach ein paar gemeisterten Projekten etwas die Luft raus. Das ist ganz normal. Ein Gruppencoaching kann helfen, neue gemeinsame Ziele zu finden oder verschiedene Standpunkte zusammenzubringen. Die Referentin berät und arbeitet mit Gruppen vor Ort und unterstützt bei Problemen. (1 Gruppentag mit nachfolgender Beratung per Telefon oder Internet) Anne Römpke
95 NEU: Psychologie im Umweltschutz Umweltbildung Was hält uns im Alltag eigentlich davon ab, uns umweltfreundlich zu verhalten? Und was erleichtert es, ins Handeln zu kommen? Der Workshop gibt eine Einführung in psychologische Faktoren, und wie diese uns im eigenen Alltag und in unserer kirchlichen Umweltarbeit helfen können. (2 Stunden bis 4 Stunden je nach gewünschter Tiefe) Anne Römpke
96 NEU: Die „alte Welt“ hat noch nicht ausgedient – oder: Wie sich die Europäische Union in der Klimakrise neu erfindet Umweltbildung Die „alte Welt“, wie der frühere US-Präsident noch 2017 Europa titulierte, steht nicht erst mit der Corona-Pandemie unter erheblichem Druck. Brexit, Fluchtbewegungen, Rechtspopulismus und Terror markieren interne Friktionen der Stabilität. An den Rändern Europas, und darüber hinaus sind diese ebenso wenig zu übersehen wie die globale Klimakrise. Letztere greift der Europäische Grüne Pakt – European Green Deal – der EU-Kommission auf, um Europas Wirtschaft klimagerechter zu gestalten. Der Vortrag gewährt einen Einblick hinter die Kulissen Brüsseler „Verhandlungen“ zu Klima- und Umweltthemen, deren Ergebnisse in der beginnenden Dekade mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Qui bono? Europa ist auf dem Weg einen angemessenen Beitrag für eine klimagerechte Entwicklung in der Welt zu leisten. Zugegeben ein überschaubarer Beitrag, aber immerhin ein Anfang und potenziell Vorbildbildfunktion inklusive. Dr. Guido Knoche
97 Katholizismus in der DDR-Gesellschaft Geschichte Wie haben Katholiken in der DDR-Gesellschaft gelebt? Welche Rolle spielte das Zweite Vatikanische Konzil? Wie wirkte sich der westdeutsche Einfluss aus? Solchen und ähnlichen Fragen soll nachgegangen werden. Dr. Reinhard Grütz
98 Priesterkirche – kleine Herde – Zukunftslaboratorium. Ostdeutsche Katholiken auf dem Weg durch die jüngste Zeitgeschichte und Gegenwart Geschichte Neben einer zeitgeschichtlichen Skizze des DDR-Katholizismus sollen aktuelle Herausforderungen der Magdeburger Ortskirche benannt bzw. zur Diskussion gestellt werden. Die erkennbaren Entwicklungen sollen in ihrem Wechselspiel mit gesellschaftlichen Entwicklungen in der DDR sowie unserer Gegenwart im Blick sein. Dr. Reinhard Grütz
99 Pius XII und seine Beziehung zu den Juden Geschichte Bis heute steht Pius XII im Widerstreit der Meinungen. Die Öffnung der vatikanischen Archive macht mehr und mehr deutlich, dass ihm zu Unrecht eine judenfeindliche Haltung unterstellt wird. Die Entscheidung des Papstes ist wahrzunehmen und abzuwägen. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
100 Clemens II – ein Papst aus dem Nordharz Geschichte Ein Papst aus unserer Region hat nach der dunklen Zeit des Papsttums im 9. und 10. Jahrhundert die Weichen für den Weg der Päpste im hohen Mittelalter gestellt. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
101 Kardinal Albrecht von Brandenburg – Erzbischof im Lande der Reformation Geschichte Das Hindrängen Albrechts in seine Ämter war der Anlass zur Reformation. Trotzdem muss diese Persönlichkeit differenziert betrachtet werden. Dabei sind auch seine Offenheit und Bereitschaft für eine katholische Reform zu bedenken. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
102 Konrad Martin – ein bedeutender Bischof im 19. Jahrhundert Geschichte Bischof Konrad-Martin (1812 – 1879), Eichsfelder, Lehrer und Bischof von Paderborn hat besonders die Seelsorge in den wachsenden Gemeinden des damaligen Bischöflichen Kommissariats Magdeburg gefördert. Er war ein Vertrauter von Papst Pius IX und ein eifriger Verfechter der Dogmen des 1. Vatikanischen Konzils. Im preußischen Kulturkampf wurde er verhaftet. Er starb als Verbannter im belgischen Exil. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
103 Pilgern im Mittelalter – Ausdruck des Glaubens und Abenteuer Geschichte Pilgern, das Unterwegssein mit Christus, der auch mit seinen Jüngern nicht wusste, wo er abends rasten konnte, zählt zu den Werken der Frömmigkeit. Schon seit dem frühen Mittelalter erfreute es sich wachsender Beliebtheit und wurde zu einem wirtschaftlichen Faktor in Europa. Große und kleine Orte zogen zahlreiche Menschen an. Heute ist der Wert des Pilgerns wieder neu entdeckt worden. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
104 Ein Großprojekt von Otto I. – das Erzbistum Magdeburg Geschichte Vor 1050 Jahren wurde das Erzbistum Magdeburg gegründet. Damit wurde ein Schlusspunkt gesetzt hinter die Gründung verschiedener Erzbistümer zur Mission der Völker Europas. Allerdings ging der Gründung Magdeburgs ein jahrelanges, spannendes, an Enttäuschungen reiches Bemühen des Kaisers um seine Lieblingsgründung voraus. Pfarrer i.R. Peter Zülcke
105 Wie das Christentum auf die Insel kam Geschichte Die systematische Missionierung Süd- und Mittelenglands hat kein geringerer als Papst Gregor der Große persönlich organisiert. Diese Großtat und einige ihrer weitreichenden Folgen, wie z.B. die englische Spielart des Kathedralbaus, werden in Wort und Bild beleuchtet. Andreas Wesner
106 Das Magdeburger Recht Geschichte Das Magdeburger Recht ist zentrales Element für die Bewerbung Magdeburgs als Kulturhauptstadt Europas. Ein Verein plant, für das Magdeburger Recht ein Denkmal zu errichten. Es soll erläutert werden, warum das Magdeburger Recht, das erstmals 1188 schriftlich erwähnt wurde und in Magdeburg mehr oder weniger unbekannt ist, von derart großer Bedeutung in Europa ist. Josef Fassl
107 Unter den Adligen der Gelehrteste, und unter den Gelehrten der Adligste Geschichte Vortrag mit Bildern über den katholischen Bischof Julius Pflug. Toleranz, Gleichheit, Barmherzigkeit und die Einheit der Kirche – diese Themen, die aktueller nicht sein könnten, beschäftigten bereits Mitte des 16. Jahrhunderts den hochgebildeten und einflussreichen katholischen Bischof Julius Pflug, der als letzter katholischer Bischof 1547 den Naumburger Bischofsstuhl bestieg. Roland Rittig
108 Pax Christi und Aktion Sühnezeichen – Christliche Friedensinitiativen nach dem 2. Weltkrieg Geschichte Vorstellung der Geschichte und der Ziele von zwei großen christlichen Friedens- und Versöhnungsbewegungen. Joachim Garstecki
109 Auf der Suche nach dem gerechten Frieden! – Ökumenische Friedensethik im 21. Jahrhundert Geschichte Anhand der Beschlüsse mehrerer ökumenischer Versammlungen (Dresden, Basel, Kingston/Jamaika), dem Hirtenwort der Deutschen Bischofskonferenz „Gerechter Friede“ und der Denkschrift der EKD von 2007 wird die Weiterentwicklung einer ökumenischen Friedensethik in den letzten Jahrzehnten nachgezeichnet. Joachim Garstecki
110 NEU: Stadtgottesacker mittendrin. Gräbergeschichten aus dem Mittelfeld des halleschen Stadtgottesackers Geschichte Der hallesche Stadtgottesacker ist berühmt für seine Grabbogenanlage der Renaissance mit den Gräbern bedeutender Persönlichkeiten der halleschen Stadtgeschichte. Doch auch die Gräber und Grabsteine im Mittelfeld der städtischen Begräbnisanlage bergen spannende Geschichten, denen dieser Vortrag nachgehen möchte. Antje Löhr-Dittrich
111 Livland – deutsche Kultur und Mission im nördlichen Baltikum Kunst – Kultur 500 Jahre lang wurde der größte Teil des Baltikums, das Gebiet der heutigen Staaten Lettland und Estland, von Deutschen (auch aus Sachsen und Anhalt) beherrscht, weitere 200 Jahre Kulturhoheit folgten. Der Überblick über die Geschichte der Missionierung und Eroberung einer der letzten „heidnischen“ Regionen Europas wird ergänzt durch Aufnahmen ausgewählter kultureller Zeugnisse (Burgen, Kirchen, Herrenhäuser u. a.) und einen Blick auf die heutige Situation der katholischen Kirche Estlands. Andreas Wesner
112 Religiöse Elemente in der Kulturlandschaft Kunst – Kultur Inwieweit sind Spuren der religiösen Kultur in unserer Landschaft erkennbar? Dr. Annette Schneider-Reinhardt
113 NEU: Sakrale Baukunst des 19. Jahrhunderts Kunst – Kultur Im 19. Jahrhundert sind zahlreiche Kirchenbauten im Klassizismus und Historismus entstanden. Dieser Baustil war vor wenigen Jahrzehnten als Schreinergotik verpönt und viele Bauten wurden stark verändert. Mittlerweile schätzt man diese Bauwerke in ihrer ursprünglichen Gestalt. Georg Halfter
114 Sakrale Baukunst des 20. Jahrhunderts Kunst – Kultur Im letzten Jahrhundert sind sakrale oft sehr gewagte und moderne Kirchenbauten entstanden. Die Präsentation stellt einige wegweisende Bauwerke vor. Georg Halfter
115 Einführung in die christliche Ikonographie Kunst – Kultur Anhand von Beispielen wird in einer Präsentation eine Einführung in die bildliche Darstellung christlicher Kunst gegeben. Georg Halfter
116 Das Wunder von Kukus Kunst – Kultur Vortrag mit Bildern und Musik über das Kukus-Bad in Böhmen, ein beispielhaftes katholisches Sozialprojekt des Grafen Anton Sporck aus dem 17. Jahrhundert. Seinem sozialen Anliegen, kranken und schwachen Menschen zu helfen, konnte Sporck nicht besser dienen als durch die Kunst. So holte er den Bildhauer Matthias Bernhard Braun nach Kukus-Bad. Was dieser in Kukus und Umgebung schuf, darf als Kunst von Weltrang gelten. Roland Rittig
117 Hubert Heger, Maler und Grafiker aus dem Schönhengstgau – ein Künstlerleben in der DDR Kunst – Kultur Vortrag mit Bildern über den katholischen Künstler Hubert Heger aus Böhmen, den es nach 1945 in die DDR verschlug und mit seinen Arbeiten bis in die Gegenwart Spuren hinterlassen hat. Auch in Tschechien wird Hubert Heger bis heute geschätzt. Roland Rittig
118 „Ecce homo“ – Der Klang des Menschlichen Kunst – Kultur Das Oratorium des englischen Komponisten Sir Colin Mawby wurde 2016 vor fast 2000 begeisterten Zuhörer_innen in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. Es scheint, dass Mensch und Gott hier in musikalischem Austausch stehen. Colin Mawby widmet das Werk allen Menschen, die sich nach der Stimme ihres Gewissens trotz Angst und Verfolgung richten. Musik ist in der Lage Dinge zu sagen, zu denen Worte nicht reichen. (Musikvortrag) Guido Erbrich
119 „Augenblicke“ – ein Kurzfilmprogramm Kunst – Kultur Kurzfilme bringen die großen und kleinen Fragen des Lebens oft sehr kompakt und kreativ auf den Punkt. Augenblicke ist eine Reihe mit preisgekrönten internationalen Kurzfilmen, die von der Deutschen Bischofskonferenz getragen wird. (Filmvortrag) Guido Erbrich
120 NEU: Von Wilhelm Busch bis Robert Gernhardt oder: „Lyrik ist gar nicht so schwyrig“ Kunst – Kultur Die Veranstaltung bietet eine kleine Auswahl heiter-besinnlicher und manchmal auch frecher Gedichte aus den letzten 150 Jahren deutschsprachlicher Lyrik. Biographische Notizen zu den vorgestellten Dichtern und eine zeitgeschichtliche Einordnung runden die Veranstaltung ab. Ludger Nagel
121 Krankenhausseelsorge und Krankenbesuch als diakonisch missionarische Aufgabe der Gemeinden Sonstige Themen Darstellung der Arbeit als Klinikseelsorger; Verweis auf die Notwendigkeit, dieses Handels als Gemeinden stärker in den Blick zu bekommen. Krankenhausseelsorge soll als „neues“, „missionarisches“ Feld verstanden werden. Diakon Matthias Marcinkowski
122 Bräuche im Jahres- und Lebenslauf Sonstige Themen Dazu sind verschiedene Vorträge möglich, so z. B. zum Thema Weihnachten, Martini, Dreikönig, Halloween, Ostern, Erntedank u. a. Dabei werden auch neue Brauchentwicklungen, Antibräuche usw. berücksichtigt. Dr. Annette Schneider-Reinhardt
123 Die Entstehung der Zuweisungen von Geschlechtercharakteren Sonstige Themen Wie haben sich bestimmte geschlechtsspezifische Muster in Deutschland entwickelt, die den Attributen männlich oder weiblich bestimmte Charaktereigenschaften zuweisen (Frau – gefühlvoll, empfindsam; Mann – hart, stark usw.) Dr. Annette Schneider-Reinhardt
124 Heimat und Jugend Sonstige Themen Ausgehend von der Studie in der Dübener Heide wird das Thema Heimat und seine Bedeutung in der Gegenwart vorgestellt. Dr. Annette Schneider-Reinhardt
125 „30 Jahre danach ...“ Sonstige Themen Ost-West-Kulturen im Unterschied. Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall gibt es im Denken und Handeln Ost- und Westdeutscher Unterschiede. Wie zeigen sich diese und wie könnten sie überwunden werden? Dr. Annette Schneider-Reinhardt
126 „Es gibt doch keinen Nachwuchs“ Sonstige Themen Strategien für die Vereinsarbeit im ländlichen Raum Dr. Annette Schneider-Reinhardt
127 Erlebnispädagogik: was ist das und wie nützlich ist sie für die Pädagogik? Sonstige Themen Aufklärung, was ist Erlebnispädagogik, wovon lebt sie und was kann bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bewirken. Gemeinsam erleben was Erlebnispädagogik ist. Beispiele, wie man Erlebnispädagogik schnell und einfach fast überall einbauen kann. Benjamin Krömer
129 „Steal away“ – Geschichte der Negro Spirituals und Gospelmusik Sonstige Themen Die Geschichte einer Musik, die ganze Stilrichtungen prägt und aus der Bibel ihre Kraft schöpft. Blues, Rock, Soul, Jazz, Pop, Funk bis hin zur modernen Klassik – die schwarze Musik vom befreienden Gott hat Generationen von Menschen geprägt und ist eine Antwort des Glaubens auf die Fragen der Zeit. Guido Erbrich
130 Kurzfilmfest – Anregungen für die Arbeit mit Filmen Sonstige Themen Bilder bleiben oft besser im Gedächtnis als Worte. Filme mit einer „guten Botschaft“, die kritisch, anregend, aufregend, unterhaltsam, spannend, lustig oder tiefernst sind in einem kleinen Filmfestival mit Filmjuryarbeit der Teilnehmenden. Guido Erbrich
131 Öffentlichkeitsarbeit Sonstige Themen Die Arbeit der Gemeinden, Verbände und Vereine ist vielschichtig. Tue Gutes und rede darüber. Grundlagen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit praktischen Übungen Susanne Sperling

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